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Fitness-Aspekte beim Golfsport

Fitness-Aspekte beim Golfsport
Golfer beim Schlagen

Wer denkt, dass Golf ein Altherrensport ist, liegt mit dieser Annahme vollkommen falsch. Vielmehr ist Golf eine Betätigung, bei der die unterschiedlichsten Muskelgruppen beansprucht werden und somit ein ganzheitliches Training ermöglicht wird. Bei dem beliebten Sport im Grünen kann man sich auch durchaus Verletzungen zufügen, welche meistens durch Fehl- oder Überbelastungen entstehen. Um diesen vorzubeugen, sollten Golfer ihre Kondition und Fitness auch abseits des Golfplatzes trainieren. Dies ist nämlich die beste Voraussetzung für eine Verbesserung des persönlichen Handicaps.

Golf fördert Fitness und Gesundheit
Bei jeden Golfschwung werden 124 von insgesamt 434 Muskeln beansprucht. Untersuchungen haben ergeben, dass bei einer 17-Loch-Runde ganze 1.700 Kalorien verbrannt werden. Beim Golfen kommt also tatsächlich der gesamte Körper in Schwung.

So wird beispielsweise viermal so viel Sauerstoff aufgenommen wie sonst und auch der Blutdruck sowie die Blutfettwerte können durch den Sport im Freien gesenkt werden. Eine Oberarmstraffung durch Sport ist beim Golfen prinzipiell möglich, auch wenn die Effekte kaum sichtbar sind. Auch der Psyche tut das Golfen gut, da die volle Aufmerksamkeit des Spielers auf das Spiel gelenkt wird und dies stresslösend wirkt. Um das eigene Handicap zu verbessern, ist eine gewisse Grundfitness notwendig, welche unterstützend aufgebaut werden sollte.

Typische Verletzungen und wie man ihnen vorbeugen kann
Um ein niedrigeres Handicap zu erlangen, muss in erster Linie der Schwung verbessert werden. Wer trotz häufigen Übens kaum oder gar keine Fortschritte macht, sollte seine körperlichen Voraussetzungen auch auflerhalb des Golfplatzes trainieren. Trainiert werden sollte dabei neben der Kondition auch die Beweglichkeit und die Schnellkraft. Für einen erfolgreichen Golfschwung ist die Flexibilität der Wirbelsäule von großer Bedeutung. Insbesondere wer eine sitzende berufliche Tätigkeit ausübt, hat oftmals eine eingeschränkte Beweglichkeit der Wirbelsäule, vor allem aber der Lendenwirbelsäule. Die Folgen können hier schmerzhafte Verletzungen im Rückenbereich sein. Um diesen Verletzungen vorzubeugen, sollte unbedingt regelmäßig die Rumpf-, Rücken- und Bauchmuskulatur trainiert werden. Zusätzlich sollte der Golfschwung von einem Profi analysiert und gegebenenfalls verbessert werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt hierbei dem Rückschwung. Durch eine Verbesserung des Golfschwunges können neben Rückenschmerzen auch weitere Verletzungen verhindert werden, die schnell durch eine Über- oder Fehlbelastung entstehen können. Weitere häufig auftretende Verletzungen bei Golfern sind Verletzungen der Hand oder des Handgelenks sowie der Golfer- bzw. Tennis-Ellbogen. Letzterer kommt tatsächlich auch unter Golfern recht häufig vor und betrifft den führenden, meist linken Arm. Sollten während des Golfspielens Schmerzen verspürt werden, so dienen diese als Alarmsignal des Körpers und eine längere Pause ist hier unbedingt erforderlich!

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